Mein Roman – „Die Anatomie blauroter Rosen“ (Kampenwand-Verlag)

Nachdem ich 2016 eine Novelle veröffentlicht hatte, ist nun mein erster Roman „Die Anatomie blauroter Rosen“ im Kampenwand-Verlag erschienen (https://www.amazon.de/gp/product/B09173H3VS/ref=dbs_a_def_rwt_bibl_vppi_i0). Ein Buch für alle, die sich für Geschichten im Studentenmilieu und fürs Schreiben und die Literatur an sich interessieren.

Hier könnt ihr euch direkt den Buchtrailer ansehen:

Worum geht es genau?

Als Erin zu einer Party ihrer ehemaligen Schreibgruppe geht, weiß sie noch nicht, dass dieser Abend ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Denn dort trifft sie Doro, eine Studentin und Feministin, die sich nicht den Mund verbieten lässt, schon gar nicht vom Establishment an der Hochschule. Sie ermutigt Erin, selbstbewusster zu werden und ihren Traum zu verfolgen, Schriftstellerin zu werden. Erin und Doro werden beste Freundinnen und noch mehr… Doch Erin sucht nach einem Ideal, das sie nur in der Geschichte der Ladies of Llangollen findet, zweier Frauen, die im 18. Jahrhundert in England zusammenlebten. Kann die Realität ihren Idealen gerecht werden? Und was ist mit Wolf, dem Mann, mit dem Erin eigentlich zusammen ist? Wie lange kann sie ihre Affäre vor ihm geheimhalten?

Ein Roman über Untreue, wunderbare Freundschaften und nicht zuletzt über England – voller literarischer Anspielungen.

Wer sind die Figuren?

Die liebe Claudia von diabooks78 hat ein kleines Interview mit den Figuren meines Romans geführt. Einen Ausschnitt daraus könnte ihr hier lesen:

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Erin, Wolf, Doro, Sarah und Eleanor aus „Die Anatomie blauroter Rosen“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.

Doro: Ahoi! Wow, so in 3D siehst du echt noch schärfer aus, Erin!

Erin (leise): Hallo… (sieht sich verwundert um)

Wolf: … (grunzt, schaut zu Erin) Wie sind wir denn hierhergekommen? Hast du mir irgendwas in den Tee getan, Erin?

Sarah: Es ist uns immer eine Freude, mit Menschen aus einem anderen Jahrhundert zu kommunizieren.

Eleanor: Ja, wir können uns ja sonst nur noch über unsere Briefe und Tagebucheinträge mitteilen. Wir sind Euch sehr dankbar, dass Ihr diese Methode zur Kommunikation gefunden habt, Miss Claudia!



Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?

Doro: Doro, 25 Jahre, Differenzfeministin, Masterabsolventin der Gender Studies, Thema: Frauenfiguren in den Romanen von Hélène de Cixous.

Erin (zögert und wartet ab, ob von Doro noch was kommt): Also ich heiße Erin und… na ja, ich bin gerade mit meinem Grundstudium fertig und schreibe jetzt. Oder versuche es zumindest… (blickt sinnierend ins Leere)

Wolf: Ich heiße Wolf, hab Kunstgeschichte studiert und liebe klassische Literatur und Kunst. Aber vielleicht sollte man noch erwähnen, dass Erin und ich zusammen sind, hmm, Erin?

Erin: (wird ein wenig rot) Ja…

Doro: Und was ist mit mir?

Erin (schaut zu Doro): Ähm…

[Doro und Wolf beginnen zu streiten, die Interviewerin kann sie jedoch beruhigen.]

Eleanor: Seid gegrüßt, mein Name ist Eleanor Charlotte Butler, Abkömmling der Earls of Ormond in Irland. Sarah und ich sind vor einiger Zeit nach Llangollen in Wales gezogen. Ich denke, man nennt uns jetzt die Ladies of Llangollen…

Sarah: …das geht sehr leicht von der Zunge, nicht? Gestatten, Sarah Ponsonby, Cousine des Earl of Bessborough.


Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.

Doro: Ein gescheiterter Versuch eines feministischen Manifests.

Erin: Doro! (schüttelt leicht den Kopf) Eine poetische Reise durch äußere und innere Welten…

Wolf: Pah. Eher eine Geschichte über eine untreue Frau.

Sarah: Eine Geschichte über die Unwägbarkeiten von Beziehungen. Eleanor: … und nicht zuletzt darüber, wie wir aus unserer Heimat fliehen konnten, um ein selbstbestimmtes und freies Leben zu führen.

Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch? (gerne auch mehrere)

Erin: Ich mag die Stellen, wo ich mein Jane Eyre-Orakel konsultiere, um herauszufinden, was ich als nächstes tun soll…

Doro (schaut zu Erin): Und ich mag am liebsten die Stellen, wo du bei mir im Bett liegst und ich dich drehe und wende, dir in deine Locken fahre, und wir nur Unsinn reden…

Wolf (wirft Doro einen giftigen Blick zu): Schon klar. Ich finde, dass die historische Zeitlinie mit den Briefen und Tagebucheinträgen das Highlight ist.

Eleanor: Das ehrt uns sehr, junger Mann! Ich ahne, was Sie durchmachen, Sarah geht mir ja auch ein wenig fremd, wenn auch nur auf dem Papier… Sarah (errötet): Es handelte sich nur um eine freundschaftliche Korrespondenz, darüber haben wir oft genug gesprochen!


Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Doro: Ich wollte eigentlich Vaginas auf dem Cover haben, oder so eine Rose in Vagina-Form… aber das würde das Tech-Patriarchat auf Amazon natürlich sofort zensieren.

Erin: Ich finde die Idee schön, dass Blüte und Gesicht so miteinander verbunden sind… man weiß quasi nicht, wo die Natur aufhört und die Frau anfängt…

Doro: Das hast du schön gesagt, Erin!

Sarah: Und die blaue Rose steht auch für Auflehnung, für das Überschreiten von Grenzen.

Danke für das Gespräch!

Doro: Oh, es ist schon vorbei? Ich hätte noch mehr zu erzählen, zum Beispiel über meine Masterarbeit-

Erin (fällt ihr ins Wort): Wir sollten mal langsam wieder in unsere Welt zurück, sonst sind in dem Buch nur lauter weiße Seiten oder so…

Wolf: Ja, genau. Ich muss heute noch eine ganze Menge Notizen abtippen…

Sarah: Vielen Dank für Euer Interesse an uns, Miss Claudia!

Eleanor: Ja, gehabt Euch wohl! Nur noch eine Sache: Ein Vöglein hat uns gezwitschert, dass die Autorin bereits wieder ein neues Manuskript verfasst hat. Es geht wohl um ein Mädchen, das seinen Vater sucht, Städte in den Wolken und eine Geheimgesellschaft. Dass sie das Genre wechseln würde, hätten wir auch nicht gedacht. Aber mehr hat sie uns noch nicht verraten.

Noch nicht sicher, ob euch die Geschichte interessiert?

Schaut euch einfach die Leseprobe auf amazon an oder schaut auf meine Instagram-Seite – dort poste ich jeden Tag ein Zitat aus dem Roman:

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