In the 0-Zone – Teil 2

Eine SETZ`sche Betrachtung 18.3. Sonntag. 8:30 Heute sollte ich mein Haar nicht so über eine Schulter werfen wie gestern, sonst bekommt mein Gehirn wieder Schlagseite. 9:55 Aus irgendeinem Grund finde ich Eckbalkone traurig. 10:05 In dieser Pension wird echt an allem gespart, der Fernseher funktioniert nicht und der Bewegungsmelder sorgt dafür, dass das Licht nur…

In the 0-Zone – Teil 1

Eine SETZ`sche Betrachtung 16.3. Freitag. 6:50 Sitzen im Flixbus zur Buchmesse nach Leipzig. Ich freue mich auf die gewaltige Ansammlung von Buchstaben, auf die Stadt und auf Clemens SETZ – ob nun körperlich oder als Roboter anwesend. Während sich die Autobahn wie ein Schreibmaschinenband vor dem Bus ausrollt, beginnt es in mir zu schreiben. 10:30…

Das Schlusslicht #13 – Buchmessenfieber!

Kaum zu glauben, aber ich bin dieses Jahr zum allerersten Mal auf einer Buchmesse. Dabei müssten die Messen für mich als (gelegentliche) Literaturübersetzerin, Autorin und Buchbloggerin eigentlich ein jährlicher Pflichttermin sein! Vielleicht waren es in den letzten Jahren meine Scheu vor Menschenansammlungen oder die Tatsache, dass ich niemanden kannte, der mit mir zusammen auf die…

Vom „richtigen“ Sehen

In letzter Zeit habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie man Objekte so darstellen kann, dass sie nicht statisch und bedeutungslos, zufällig wirken, sondern dem Text etwas „geben“, ihm vielleicht sogar eine Bedeutungsebene hinzufügen. Möglicherweise denkt man bei diesem Thema zuerst an die Malerei, an das „innere Auge“, an „Mal nicht, was du weißt,…

Das Schlusslicht #9

oder: Sie sind wieder mal hier Dies hier gehört wieder in die Kategorie „Imaginäre Reisen“ (siehe Das Schlusslicht #4). Erstes Ziel diesmal: Graz. Dort, wo der obskure Erfinder und Verfechter der freien Energie, Nikola Tesla, studiert hat (und nie seine Studiengebühren gezahlt hat). Dort, wo Clemens Setz seine Romane schreibt, die voller Verweise auf übersinnliche…

Die seltsame Welt der Natalie R.

Kennt jemand dieses profunde Gefühl der Einsamkeit am Ende von Romanen, wenn man realisiert, dass einen die Figuren, die man tage-, vielleicht wochen- oder monatelang begleitet hat, von heute auf morgen aus ihrem weiteren Leben ausschließen? Bei mir war das bei Clemens J. Setz tausendseitigem Roman „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ der Fall. Obwohl…