Translation, frustration, compensation

Maybe it was just one sentence that started the whole thing off. Whilst at work, I was listening to a discussion between a talk show host and the German politician Lars Klingbeil, topic: AI and the working world. He said that a lot of workers might face being replaced by AI in the future, translators…

Leseimpressionen: Shirley Hazzard

Als ich das letzte Mal tatsächlich mal wieder in einem Laden mit physischen Büchern war, ist mir doch glatt sofort ein hübscher Band in die Hände gefallen, der sich als eines der bisherigen Highlights dieses Lesejahrs herausstellen sollte: Shirley Hazzard`s Transit der Venus. Tatsächlich hat mir die deutsche Version schon beim Reinlesen so gut gefallen…

Das Schlusslicht #13 – Buchmessenfieber!

Kaum zu glauben, aber ich bin dieses Jahr zum allerersten Mal auf einer Buchmesse. Dabei müssten die Messen für mich als (gelegentliche) Literaturübersetzerin, Autorin und Buchbloggerin eigentlich ein jährlicher Pflichttermin sein! Vielleicht waren es in den letzten Jahren meine Scheu vor Menschenansammlungen oder die Tatsache, dass ich niemanden kannte, der mit mir zusammen auf die…

Westliches Denken vs. Östliches Denken

oder: Was ich durch die Korrektur der Masterarbeit einer Chinesin über ihre Muttersprache erfahren habe Früher in der Schule habe ich mich gewundert, warum bei meinen Erörterungen immer eine so schlechte Note rauskam. In allen anderen Textsorten – Gedichtinterpretation, Figurenbeschreibung,  – erzielte ich die besten Ergebnisse, und dann – bämm – drückte die eine fiese Erörterung am Ende…

Übersetzerkram #3

Ein guter und humorvoller Artikel zur Situation der Übersetzer: Mit der Urheberrechtsnovellierung ist schon Etwas gewonnen, aber es kann noch mehr geschehen: Hier lesen „»Wir bewegen uns ja jetzt auf Augenhöhe«, so die bereits zitierte Verlegerin […], »wenn wir Preise aushandeln. Von wegen dem neuen Urheberrecht.« Ja, ja, das sehe ich auch so. Auf Hühneraugenhöhe.“

Die Meditation…

… hat seit einiger Zeit sämtliche Bereiche erfasst; überall sieht man diese Malbücher für Erwachsene, die fast keine Kreativität fordern – „Mandala-Zauber“, „Strich für Strich entspannen“. Dabei habe ich herausgefunden, dass man auch beim Übersetzen meditieren kann – Wort für Wort.  

Je länger man übersetzt…

… desto weniger kann man den Worten trauen. Ständig streiten sie sich mit anderen Worten, machen sich breit und versuchen, die Sinnherrschaft des Satzes an sich zu reißen, oder schmuggeln verborgene Nebenbedeutungen in den Satz…

Deutsche Bücher in China

Nachdem immer mehr chinesische Bücher ins Deutsche übersetzt werden, wollte ich mal nachschauen, wie es umgekehrt aussieht. Das Fazit: Rosig, zumindest für die Kinderliteratur. Da es in China kaum Illustratoren für Kinderbücher gibt, werden viele Kinderbücher aus Deutschland „importiert“. So heißt zum Beispiel Räuber Hotzenplotz lautmalerisch mit „Dadao Huochenbuluci“ übersetzt, oder Michael Endes Roman Momo…